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SWEET Vier Konsortien starten

Die erste Ausschreibung des Energieforschungsprogramms Swiss Energy Research for the Energy Transition (SWEET) ist beendet. Vier Forschungskonsortien erhalten den Zuschlag in der Höhe von 6 bis 8 Millionen Franken. Sie werden in den kommenden sechs bis acht Jahren an den Gastinstitutionen ETHZ, EPFL, Universität Genf und Paul-Scherrer-Institut arbeiten. Insgesamt wurden 13 Projekte von zwei international besetzten Expertengremien evaluiert und bewertet. 

FIFG-Revision Mehr Spielraum für Innovationsförderung

Der Bundesrat überwies dem Parlament die Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Die Gesetzesrevision hat zum Ziel, den Handlungsspielraum und die Flexibilität von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, zu erhöhen. Nebst einer Flexibilisierung der Kostenbeteiligungen bei der Förderung von Innovationsprojekten soll die Innosuisse auch Start-ups direkt fördern können. Im Weiteren schlägt der Bundesrat vor, die Bestimmungen über die Reserven von Innosuisse und des Schweizerischen Nationalfonds zu ändern, damit die bis anhin fixe Reserveobergrenze ausnahmsweise und zeitlich limitiert überschritten werden kann. 

SNF Frauenquote in Evaluationsgremien

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) führt in seinen Evaluationsgremien eine Frauenquote ein. Der Forschungsrat und das Forschungsratspräsidium sollen beispielsweise künftig einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent aufweisen; in fachspezifischen Gremien soll die Quote an das entsprechende Forschungsfeld angepasst werden. Damit möchte er dem Ungleichgewicht in Leitungspositionen in der Forschung entgegenwirken. Aktuell sind 23 Prozent der Lehrstühle an Schweizer Universitäten von Professorinnen besetzt. Auf Doktoratsstufe beträgt der Frauenanteil hingegen beinahe 45 Prozent. Der Entscheid zur Einführung der Frauenquote fiel im Dezember 2020 und gilt per sofort.