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Bildungsbericht Schweiz 2026 Abschlussrate auf der Sekundarstufe II ist leicht gesunken

Gesamtschweizerisch ist die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II von 91,5% im Jahr 2016 auf 90,1% im Jahr 2022 leicht gesunken. Dies geht aus dem Bildungsbericht Schweiz 2026 der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) hervor. Ein gemeinsames bildungspolitisches Ziel von Bund und Kantonen für den Bildungsraum Schweiz sieht vor, dass 95% aller 25-Jährigen über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügen. Zu den Abschlüssen der Sekundarstufe II gehören das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ), das eidgenössische Berufsattest (EBA), die gymnasiale Maturität, die Berufsmaturität, die Fachmaturität sowie der Abschluss einer Fachmittelschule.

Schweizerischer Nationalfonds Drei neue Nationale Forschungsprogramme lanciert

Der Bundesrat hat drei neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) lanciert. Das NFP «Psychische Gesundheit von Jugendlichen» ist mit sieben Millionen Franken dotiert, die beiden Forschungsprogramme «Digitale Resilienz kritischer Infrastrukturen» und «Deglobalisierung und Robustheit von Lieferketten» mit jeweils fünf Millionen Franken. Die Forschungsdauer der drei NFP beträgt drei bis vier Jahre. Im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) ist der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit der Umsetzung der NFP betraut.

Swiss Research and Innovation Summit Neuer Schweizer Forschungs- und Innovationsgipfel setzt auf Dialog

Unter dem Titel «Wissenschaftliche Expertise für Politik und Gesellschaft» hat in Bern erstmals der Swiss Research and Innovation Summit (SRIS) stattgefunden. Rund 350 führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Innovation, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben am Anlass teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, das Verständnis für die Rolle der wissenschaftlichen Beratung sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Organisiert haben den SRIS’26 das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+).

Standpunkt

Ja zum Entlastungspaket und zum stabilen BFI-Standort

Dominik Blunschy
Nationalrat, Mitglied Politikteam FUTURE

Das Entlastungspaket (EP27), das wir in der Märzsession verabschieden werden, ist angesichts des Drucks auf den Bundeshaushalt dringend notwendig. Alle Bereiche müssen einen Beitrag zur Stabilisierung leisten. Hingegen ist es wichtig, bei der Umsetzung der Sparmassnahmen Augenmass walten zu lassen und Bereiche, die für die Zukunft unseres Landes bedeutend sind, nicht überproportional abzustrafen.

In den Jahren 2012-2024 sind die Investitionen des Bundes in den Bereich der Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Durchschnitt um 1,9% pro Jahr gewachsen, während die Bundesausgaben jährlich um 2,6% anstiegen. Gleichzeitig haben unsere qualitativ hochstehenden Ausbildungsstätten sowie die Forschungs- und Innovationsakteure massgeblich zu unserem Wirtschaftswachstum beigetragen, das nun aufgrund internationaler Unsicherheiten ins Stocken gerät.

Vor diesem Hintergrund wäre es gerade jetzt verfehlt, den BFI-Bereich, der 9,4% des Bundeshaushalts ausmacht, mit einem Anteil am EP27 von mehr als 15% überproportional zu belasten. Der Ständerat hat dies erkannt und in der Wintersession im EP27 gezielte Korrekturen vorgenommen, damit die BFI-Akteure in der Schweiz weiterhin konkurrenzfähig bleiben und ihre Aufgaben zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen können. Diese von der WBK-N und der FK-N ebenfalls empfohlenen Korrekturen sind nun auch im Nationalrat zu unterstützen. Damit sichern wir sowohl das Entlastungspaket als auch unseren BFI-Standort.