News

Tierversuche Anzahl Tierversuche erreicht historischen Tiefstand

Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz 507’863 Tiere in Tierversuchen eingesetzt (-3% gegenüber dem Vorjahr). Es ist der tiefste Stand seit dem Beginn der Erhebung im Jahr 1983. Die Zahl der Tiere, die in stark belastenden Versuchen eingesetzt wurden (Schweregrad 3), ist indes auf 29'430 gestiegen (+7,4% gegenüber dem Vorjahr). Es ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Grund für den Anstieg sind insbesondere zusätzliche Tiereinsätze in der Krebsforschung.

Rüstungspolitik Nationalrat für Innovationsprogramm im Bereich Verteidigung

Der Nationalrat hat die Motion «Förderung der Innovation im Bereich Sicherheit und Verteidigung durch Armasuisse» mit 133 zu 63 Stimmen angenommen.  Damit wird der Bundesrat beauftragt, ein Bundesprogramm zur Förderung der Innovation im Sicherheits- und Verteidigungsbereich unter der Federführung des Bundesamtes für Rüstung armasuisse zu errichten. Der Ständerat hatte diese Motion bereits in der Frühlingssession gutgeheissen. Das Geschäft geht an den Bundesrat.

Raumfahrt Staatssekretärin Hirayama am Internationalen Weltraumgipfel

Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, hat am Internationalen Weltraumgipfel teilgenommen. Dieser wurde auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron organisiert und fand am 9. und 10. September 2026 in Paris statt. Im Rahmen des Gipfels tauschten sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft über gemeinsame Visionen und Handlungsansätze im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung des Weltraums aus.

Standpunkt

Für die gesamte Jugend!

Johanna Gapany
Ständerätin, Mitglied Politikteam FUTURE

Die Schweiz hat die Chance, sich ab 2027 wieder an Erasmus+ zu beteiligen. Der Ständerat wird den Rahmenkredit für die Teilnahme der Schweiz am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Pakets der «Bilateralen III» in der Herbstsession beraten.

Seit 2014 ist die Schweiz nicht mehr an Erasmus beteiligt. In der Zwischenzeit hat sich das Programm sowohl in seinem Umfang als auch in seiner Ausrichtung verändert. Es beschränkt sich nicht mehr auf die Mobilität unserer Studierenden, sondern deckt die Bedürfnisse der gesamten Jugend ab. Es bietet allen Organisationen in diesem Bereich den Zugang zu Finanzmitteln, von Pfadfinderbewegungen über Berufsschulen bis hin zu Sport- und Kulturvereinen.

Die Teilnahme an Erasmus+ erfordert für das Jahr 2027 einen Verpflichtungskredit von 192 Millionen Franken, was einer zusätzlichen Finanzierung von 147 Millionen Franken entspricht. Der Betrag entspricht dem Zusatznutzen von Erasmus+, das der breiten Jugend offensteht, im Vergleich zum heutigen Schweizer System, das sich auf die Mobilität einer kleinen Gruppe beschränkt. Diese Mittel fliessen in Form neuer Fördergelder und Kooperationen, von denen die Schweizer Jugend profitieren wird, an uns zurück.

Erasmus+ ist eine Investition in die Zukunft. In einer immer unsicherer werdenden Welt ist es unsere Aufgabe, die Anpassungsfähigkeit unserer Jugendlichen zu stärken und die Personen und Organisationen besser zu unterstützen, die sie auf diesem Weg begleiten. Erasmus+ ist das weltweit grösste Programm in diesem Bereich. Das Vereinigte Königreich hat dies richtig erkannt und kürzlich beschlossen, sich dem Programm wieder anzuschliessen und für das Jahr 2027 einen Betrag von 570 Millionen Pfund bereitzustellen.