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Swiss Research and Innovation Summit Neuer Schweizer Forschungs- und Innovationsgipfel setzt auf Dialog

Unter dem Titel «Wissenschaftliche Expertise für Politik und Gesellschaft» hat in Bern erstmals der Swiss Research and Innovation Summit (SRIS) stattgefunden. Rund 350 führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Innovation, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben am Anlass teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, das Verständnis für die Rolle der wissenschaftlichen Beratung sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Organisiert haben den SRIS’26 das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+).

ETH-Bereich ETH-Bereich erfüllt strategische Ziele im Jahr 2025 mehrheitlich

Der ETH-Bereich im ersten Jahr der Finanzierungsperiode 2025–2028 die vom Bundesrat gesetzten, strategischen Ziele mehrheitlich erreicht. Dies teilt der Bundesrat mit. In ihren Kernaufgabengebieten haben die Institutionen des ETH-Bereichs überzeugende Leistungen erbracht. Die ETH Zürich und die ETH Lausanne bieten eine Lehre von hoher Qualität an. Sie konnten ihre Spitzenplätze in internationalen Hochschulrankings halten. Verbesserungsbedarf sieht der Bundesrat bei der Nutzung von Synergien bei der Beschaffung, beim Reservenabbau, beim Immobilienmanagement sowie bei der Überprüfung der Organisation und Struktur des ETH-Bereichs.

Bundeshaushalt Bundesrat beantragt Budgetnachtrag für EU-Programme

Der Bundesrat hat vier Nachtragskredite zum Voranschlag 2026 verabschiedet. Er beantragt damit für das laufende Finanzjahr 2026 Mehrausgaben von 98 Millionen Franken. Davon entfallen 67,3 Millionen Franken auf den Pflichtbeitrag der Schweiz für eine Teilnahme an den EU-Programmen für Forschung und Innovation. Es handelt sich dabei um die Programme Horizon Europe, Euratom, Digital Europe sowie um die Forschungsinfrastruktur ITER. Sie sind Teil des sogenannten Horizon-Pakets.

Standpunkt

Ja zum Entlastungspaket und zum stabilen BFI-Standort

Dominik Blunschy
Nationalrat, Mitglied Politikteam FUTURE

Das Entlastungspaket (EP27), das wir in der Märzsession verabschieden werden, ist angesichts des Drucks auf den Bundeshaushalt dringend notwendig. Alle Bereiche müssen einen Beitrag zur Stabilisierung leisten. Hingegen ist es wichtig, bei der Umsetzung der Sparmassnahmen Augenmass walten zu lassen und Bereiche, die für die Zukunft unseres Landes bedeutend sind, nicht überproportional abzustrafen.

In den Jahren 2012-2024 sind die Investitionen des Bundes in den Bereich der Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Durchschnitt um 1,9% pro Jahr gewachsen, während die Bundesausgaben jährlich um 2,6% anstiegen. Gleichzeitig haben unsere qualitativ hochstehenden Ausbildungsstätten sowie die Forschungs- und Innovationsakteure massgeblich zu unserem Wirtschaftswachstum beigetragen, das nun aufgrund internationaler Unsicherheiten ins Stocken gerät.

Vor diesem Hintergrund wäre es gerade jetzt verfehlt, den BFI-Bereich, der 9,4% des Bundeshaushalts ausmacht, mit einem Anteil am EP27 von mehr als 15% überproportional zu belasten. Der Ständerat hat dies erkannt und in der Wintersession im EP27 gezielte Korrekturen vorgenommen, damit die BFI-Akteure in der Schweiz weiterhin konkurrenzfähig bleiben und ihre Aufgaben zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen können. Diese von der WBK-N und der FK-N ebenfalls empfohlenen Korrekturen sind nun auch im Nationalrat zu unterstützen. Damit sichern wir sowohl das Entlastungspaket als auch unseren BFI-Standort.